Westfälische Provinzial, Münster

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Westfälische Provinzial, Münster

Sitz: Provinzial Allee 1, 48159 Münster, Hauptabteilung Schadensverhütung Branche: Regionalversischerer Mitarbeiterzahl in Deutschland und in der regionalen Niederlassung: 3.900

Das Projekt / Programm

Das Projekt Stark im MiteinanderN wurde partnerschaftlich von der Westfälischen Provinzial, dem Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe (JRK), dem arbeitskreis soziale bildung und beratung (asb) und der Schulpsychologischen Beratungsstelle der Stadt Münster entwickelt. Es bietet mit verschiedenen Bausteinen Lösungsansätze zur Förderung einer konstruktiven Konfliktkultur für mehr Sicherheit an westfälischen Schulen. Pädagogische Leitfäden zur Durchführung von Gesprächskreisen, ein ideenreicher Erlebnisparcours, theaterpädagogische Methoden zum Thema Mobbing und viele Tipps und Anregungen zur Vandalismusprävention für eigene Projekte und den Unterricht gehören zu dem Angebot für Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 16 Jahren.

Weitere öffentlich zugängliche Informationen

Internetauftritt: http://www.miteinandern.de

Geschichte / Hintergrund

Der Impuls für das gemeinschaftliche Projekt ging von der Westfälischen Provinzial aus. Der damalige Leiter der Kommunalabteilung wollte etwas bewegen zum Thema "Sicherheit an Schulen". Er setzte sich mit dem Leiter des Jugendrotkreuzes Westfalen-Lippe zusammen. Aus folgenden Gesprächen mit der Hauptabteilung Schadenverhütung, die das Thema dann federführend aufgegriffen hat, wurde das zentrale Instrument "Kommunikation" definiert. Denn Sicherheit an Schulen wird sehr stark durch Kommunikation beeinflusst. Gewaltprävention und konstruktive Konfliktkultur waren das Leitthema. Die Stärkung der sozialen und persönlichen Kompetenz der Kinder und Jugendlichen standen auf der Agenda. Um festzustellen, für welche Zielgruppen ein Angebot erarbeitet werden kann, fanden verschiedene Workshops mit Schülern, Lehrern und Hausmeistern statt. Unter Einbindung aller Beteiligten inklusive der Schulleitung wurde ein erstes Pilotprojekt entwickelt, das mit gutem Erfolg in Hamm getestet wurde. Aufbauend auf die gemachten Erfahrungen begab man sich auf Partnersuche, um das Angebot für Schulen zu komplettieren. In einer Auftaktveranstaltung im Festsaal des Rathauses in Münster wurde "Stark im MiteinanderN" mit zuerst nur den beiden Projektbausteinen "Magic Circle" und "Fair Mobil" der Öffentlichkeit vorgestellt. Abgerundet wurde das Gemeinschaftsprojekl mittlerweile mit den Bausteinen "Spotlight - Theater gegen Mobbing" und "Cool at School - Vandalismusprävention" an Schulen. Jeder der insgesamt vier Projektpartner betreut fachlich ein Thema.

Motive / Nutzen

Stichworte zu den wesentlichen Motiven und erwarteten bzw. erfahrenen Nutzen der Programme oder Projekte

... für das Unternehmen

Getreu ihrem Selbstverständnis als „Schutzengel“ legt die Westfälische Provinzial besonderen Wert auf eine aktive Schadenverhütung: So unterstützt sie beispielsweise nicht nur westfalenweit rund 60 Nachtbusse zur Förderung der Verkehrssicherheit, sondern bietet ihren Kunden etwa auch ein kostenloses Unwetterfrühwarnsystem an. Zahlreiche Sicherheits-Netzwerke, insbesondere eine gelebte Partnerschaft mit den westfälischen Feuerwehren oder eben das Projekt „Stark im MiteinanderN“, sind ein weiterer Beleg für das schadenverhütende Engagement der Provinzial in Westfalen.

... für die Partnerorganisation / das Gemeinwesen

Die Schule und der Weg dorthin sollten sichere Orte sein, doch selbstverständlich ist das schon lange nicht mehr. Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht über neue spektakuläre und gewalttätige Handlungen von Kindern und Jugendlichen berichtet wird. Schulvandalismus, Erpressung, Bedrohung, körperliche Gewalt, aber auch Mobbing und soziale Ausgrenzung sind immer mehr an der Tagesordnung. Mit dem Kooperationsprojekt „Stark im MiteinanderN“ lernen Schüler/Innen Handlungsalternativen kennen, um mit Konflikten anders umzugehen. Kinder und Jugendliche werden mit ihren Ängsten, ihrer Wut und all ihren Gefühlen im Schulalltag ernst genommen. Sie erlernen neue Wege, um eine auf Rücksichtnahme und Teamgeist basierende konstruktive Konfliktkultur zu praktizieren.

Übertragbar auf ...

Ist das Beispiel auf kleine und mittelständische Unternehmen oder Großbetriebe übertragbar? In dieser Form nicht übertragbar, da sich die Projektpartner individuell zusammengefunden und mit ihren Angeboten aufgestellt haben. Nichtsdestotrotz können andere Unternehmen mit eigenen Netzwerken sicher neue Themen finden, bei denen sie sich gesellschaftlich engagieren können.

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