Primus Linie, Frankfurter Personenschifffahrt Anton Nauheimer

Aus Unternehmen in der Gesellschaft

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Inhaltsverzeichnis

Primus Linie, Frankfurter Personenschifffahrt Anton Nauheimer GmbH, Frankfurt

www.primus-linie.de

Personenschifffahrt, Tourismus

Mitarbeiterzahl 80 in der Hauptsaison, 40 ganzjährig

Das Projekt

Die Primus-Linie ist am 17. August 2009 (10 – 16 Uhr) zu ihrer ersten „Primus- Familienfahrt“ nach Hanau, Schloss Philippsruhe gestartet. Mit an Bord waren 41 vom Kinderbüro Frankfurt ausgewählte Frankfurter Familien, die einen unbeschwerten Tag lang genießen und so ein wenig Abstand von ihrem Alltag bekommen können. Während die Kinder mit allerlei Aufgaben betraut sind und zusammen mit Clown Filou den Piratenalltag meistern, können sich die Eltern für ein paar Stunden einer entspannten Schifffahrt hingeben. Wie wichtig ein Familienverband sein kann – und auch sein sollte – weiß die Familie Nauheimer nur zu gut. Seit knapp 130 Jahren arbeitet sie am Main an der Schifffahrt. Dabei war das Unternehmen immer in der Hand der Familie Nauheimer. Mit ihrem Engagement möchte die Primus-Linie ihren Beitrag dazu leisten, Frankfurt zu einer familienfreundlichen Stadt zu machen und die vielen bereits bestehenden Angebote ergänzen. Alle Familien und ihre Kinder sollen die bestmöglichen Ausgangsbedingungen haben und damit gleichberechtigt an der Gesellschaft teilhaben können. Neben vielen Privatpersonen, die sich ehrenamtlich engagieren sind auch immer mehr Unternehmen in Frankfurt bereit, sich aktiv an der Gestaltung der Gesellschaft zu beteiligen. In den meisten Fällen dient solches Engagement allen Beteiligten: den Unternehmen, der Gemeinde, den gemeinnützigen Einrichtungen und den Betroffenen. In diesem Sinne sind solche und ähnliche Engagements für die gesamte Gesellschaft wichtig und wirken stabilisierend.

Teilnehmerstruktur

8 Personen, die Besatzung eines ganzen Schiffes, incl. Koch Kinderagentur COLORI, Offenbach, Teamleiterin + 6 Kinderbetreuer Clown Filou Pressesprecher Christoph Ecken

Weitere öffentlich zugängliche Informationen

Frankfurter Rundschau, Bericht vom 18. August 2009 http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/frankfurt/?em_cnt=1885498&

Frankfurt.live, Internet-Magazin http://cms.frankfurt-live.com/front_content.php?idcat=10&idart=36248

Presseseite der Primus-Linie http://www.primus-linie.de/007/cnt/ueber/presse.htm?mode=20&PmId=19

Geschichte / Hintergrund

Der Impuls kam aus mehreren Quellen:

TV-Diskussion Sandra Maischberger im Frühjahr 2009, Thema Vereinsgründung von Uschi Glas für Kinder in München, deren Eltern sich finanziell kein Frühstück leisten können

Beschäftigung des Primus-Pressesprechers mit CSR- und CC-Themen (z.B. im Rahmen „Marktplatz Gute Geschäfte“ in Kooperation mit der Bertelsmann-Stiftung – aus diesem Kreis kamen auch Unterstützung, Hinweise und Tipps von Kollegen, um die Primus-Familienfahrt in die Tat umzusetzen; hier: Ralf Baumgarth, Paritätischer Wohlfahrtsverband Heidelberg, Dieter Schöffmann, Agentur Vis A Vis, Köln, Julia Siprek, BüroAktiv Frankfurt)

Motive / Nutzen

... für das Unternehmen

Das Familienunternehmen Primus-Linie als „Familienunternehmen für Familien“ in der Stadt Frankfurt zu positionieren; Bündelung von Hilfsleistungen, die bisher übers Jahr als kleine Spenden oder Gutscheine an unterschiedliche Organisationen abgegeben wurden ... für die Arbeitnehmer/innen Das Zusammengehörigkeitsgefühl in der Belegschaft stärken („gemeinsam für eine gute Sache, die Frankfurter Familien und dem Familienunternehmen Primus-Linie nützt“)

... für die Partnerorganisation / das Gemeinwesen

Ein Signal setzen, um gemeinsam an dem Ziel „für ein noch familienfreundlicheres Frankfurt“ zu arbeiten Folgende Organisationen waren beteiligt

- Papier Kraemer, Frankfurter Familienunternehmen mit 150 Jahren Tradition (haben Mal- und Bastelbedarf für die Fahrt gespendet)

- Frankfurter Kinderbüro (Stadt Frankfurt), behilflich bei Konzeption, Umsetzung der Fahrt und Auswahl der 41 bedürftigen Frankfurter Familien

- BüroAktiv, Frankfurt, war anfangs bei der Orientierung in Frankfurt (welche Dienstleister sind für das Projekt geeignet)

- Frankfurter Stadtjugendring, ideelle Unterstützung (ähnliche Ziele, Stärkung Frankfurter Familien, die Not leiden)

- AWO Frankfurt, idelle Unterstützung (ähnliche Ziele, Stärkung Frankfurter Familien, die Not leiden)

- Frankfurter Dezernat Frauen und Bildung, Bürgermeisterin Jutta Ebeling; hat die Schirmherrschaft über die Fahrt übernommen

- Presse- und Informationsamt der Stadt Frankfurt hat auf die Fahrt hingewiesen und zum Pressegespräch eingeladen

- Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e.V., Frankfurt, hat Daten zur Situation Frankfurter Familien geliefert

Übertragbar auf ...

Klein-, Mittel- und Großbetriebe

Das Projekt ist einfach auf alle Unternehmenstypen und -größen übertragbar

Persönliche Werkzeuge